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MICHAEL ALPERT
(Gesang, Akkordeon, Violine, Gitarre, Percussion)
ist seit 25Jahren ein Wegbereiter der gegenwärtigen Renaissance osteuropäisch-jüdischer Klezmermusik, und gewann internationalen Ruhm durch seine Konzerte und Aufnahmen mit Brave Old World, Khevrisa, Kapelye und David Krakauer. Er wuchs in einer Jiddisch sprechenden Familie auf, gilt als bester traditioneller jiddischer Sänger seiner Generation und wird gerühmt für seine eigenen jiddischen Lieder mit zeitgenössischen Themen. Alpert war musikalischer Leiter der PBS (Public Broadcasting Service) Dokumentation "Itzhak Perlman: In the Fiddler's House" (Auszeichnungen: Emmy and Rose d'Or 1996), der anschließenden Konzerttourneen sowie der daraus resultierenden CDs. Als ehemaliger angeschlossener Wissenschaftler des New Yorker YIVO Instituts für Jüdische Studien leitete Alpert umfangreiche Dokumentationen über traditionelle jüdische Musik und Tanz in ganz Nordamerika und Europa.opa.
Er ist tätig als Wissenschaftler, Produzent und Dozent auf dem Gebiet Jüdischer Musikethnologie und Kulturgeschichte und ist der führende zeitgenössische Erforscher und Lehrer traditionellen osteuropäisch-jüdischen Tanzes. Er ist ein wichtiges Glied zwischen jüdischen Musikern der alten Welt und dem Klezmerrevival und lehrte und las an der Oxford University, der Columbia University, der Yale University und dem New England Conservatory of Music.
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ALAN BERN
(musikalischer Leiter, Klavier, Akkordeon)
gilt als einer der besten Interpreten und Komponisten jüdischer Musik unserer Zeit. Neben der Leitung von BRAVE OLD WORLD umfassten seine Aktivitäten Konzerte und Aufnahmen mit der Klezmer Conservatory Band, den Klezmatics, Andy Statman, Shirim, Kapelye, Itzhak Perlman, Seymour Rexite, dem Smyrna Trio, Paris-to-Kyiv, Guy Klucevsek und vielen anderen. Bern ist daneben ein namhafter Pädagoge; zur Zeit ist er Programmdirektor der Klezmerwochen Weimar und von KlezFest London, er unterrichtet jährlich bei Klezkanada (Montreal), Musica-Viva (Arezzo), Accent 04 (Cincinnati) und an anderen Orten. Seine Kompositionen gewannen Auszeichnungen in den USA, Europa und Israel. 2003 erhielt er Aufträge der Europäischen Gesellschaft für Jüdische Kultur und dem Mary Flagler Trust Fund und hielt die angesehenen Paul Lectures für Jüdische Studien der Indiana University. Bern komponiert und dirigiert zudem für Theater und modernen Tanz. Er ist Master of Arts der Philosophie und beendet derzeit eine Doktorarbeit in klassischer Komposition am Cincinatti Conservatory. Er ist in Bloomington, Indiana geboren, lebte viele Jahre in Boston und hat seinen Wohnsitz seit 1987 in Berlin.
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KURT BJORLING
(Klarinette, Bassklarinette, Saxophon, Akkordeon, Tsimbl)
ist seit 1984 musikalischer Leiter des Chicago Klezmer Ensemble, ebenso tourte er und machte Aufnahmen mit den Klezmatics (New York). Kurt Bjorling verfasste zwei Kompositionen für Orchester und Solisten: im Dezember 1991 trat er als Gastsolist mit der Concordia Chamber Symphony im New Yorker Lincoln Center auf, in seiner "Suite of Yiddish Music", einer Auftragsarbeit für diese Gelegenheit. Im Juni 1998 wurde sein "Concertino on Klezmer Music Themes" durch die Huntington Symphony mit Mitgliedern des Cincinatti Klezmer Project aufgeführt. Bjorling unterrichtete Musik beim jährlichen Yiddish Folk Arts Program, unterstützt vom YIVO Institute und Living Traditions, beim Klezmermusik Camp des Multicultural Folk Arts Center in Buffalo Gap, West Virginia, und bei zahlreichen europäischen Festivals und Workshops, einschließlich des Festivals der Jüdischen Kultur in Krakau, Polen und der Jüdischen Kulturtage in Berlin. Kurt Bjorling studierte Klarinette bei Lloyd Scott sowie mit Larry Combs an der Northwestern University. Neben seiner Beschäftigung mit jiddischer Musik umfassten seine Aktivitäten das Spielen von Jazz, Kammermusik und verschiedenen Stilen ethnischer Volksmusik. Zudem arrangierte und spielte er Musik für das Theater.
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STUART BROTMAN
(Bass, Tsimbl, Tilinka, Percussion, Posaune)
nennt einen Bachelor of Arts in Musik der University of California Los Angeles sein eigen, und unterrichtete bei KlezKamp, Buffalo on the Roof, den Workshops für Balkanmusik und -tanz und bei KlezKanada. Er machte Aufnahmen und tourte mit Canned Heat, Kaleidoscope, Geoff und Maria Muldaur und spielte Cimbalom mit Ry Cooder in der Carnegie Hall. Brotman war Teil der Produktion von Ghetto in Los Angeles, der Produktion von Shlemiel the First in San Francisco und tritt häufig in auf ethnische Musik spezialisierten Rollen in Film und Fernsehen auf. Er ist Gründungsmitglied der Ellis Island Band (Los Angeles) und war eine treibende Kraft des Klezmerrevivals seit dessen Anfängen, produzierte das Grammy-nominierte Album "Metropolis" der Klezmorim. Er tourte mit Yiddisher Caravan, einer öffentlich geförderten Produktion jüdischen Volkslebens, spielte mit The Klezmorim, Kapelye, Andy Statman, the Klezmer Conservatory Band, Khevrisa, Davka, The San Francisco Klezmer Experience und Itzhak Perlman. Er macht Aufnahmen, tourt und unterrichtet Neue Jüdische Musik mit dem Weltklasseensemble BRAVE OLD WORLD seit 1989. Stuart Brotman hat seinen Wohnsitz in Berkeley, Kalifornien.
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CHRISTIAN DAWID
außerordentlicher Klarinettist bei Brave Old World, ist heute einer der führenden Klezmerklarinettisten. Er unterrichtete bei KlezKanada, Klezfest St. Petersburg, KlezKamp, KlezFest London, den Klezmerwochen Weimar und ist ein willkommener Gast des Festivals der Jüdischen Kultur in Krakau.
Dawid studierte zunächst klassische Musik, spielte in Theater- und Kammerorchestern, erkundete Musikstile von Barock bis A-Capella-Pop. 1993 gründete er Klezgoyim (D), deren musikalischer Leiter er bis 1997 war. 1996 war er Gründundsmitglied des hochgeschätzten Duos Khupe (D/NL). 2000 wurde er Mitglied von Budowitz, dem internationalen Ensemble für traditionelle europäische Klezmermusik. Er erscheint auf zahlreichen Aufnahmen und spielte mit Frank London's Klezmer Brass Allstars, dem Smyrna Trio, Aufwind, Paul Brody's Honga Longa, Yerewan und vielen anderen. Christian Dawid arrangiert und komponiert traditionelle und neue jiddische Musik. Er lebte in Bremen und Amsterdam und zog 2001 nach Berlin.
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